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Familie Stauffenberg: Hitlers Rache

Ursula Brekle

Nina Schenk Gräfin von Stauffenberg war als Ehefrau von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der Schlüsselfigur im Widerstand gegen Hitler, von Anfang an in die Widerstandspläne ihres Mannes einbezogen. Sie bewies Mut und Stärke, obwohl sie nach der Ermordung ihres Mannes im Gefängnis und im KZ leben musste. Auch durch den Verlust von Angehö-rigen durchlebte sie eine leidvolle Zeit. Nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 drohte Himmler:
„Die Familie Stauffenberg wird ausgelöscht bis ins letzte Glied.“
Vor Ihnen liegt die spannungsreiche Geschichte, die beweist, dass es Himmler nicht gelungen ist, die Drohung wahrzumachen. Die jüngste Tochter von fünf Geschwistern Konstanze wurde noch während der mütterlichen Haft geboren. Sie berichtete vom 90. Geburtstag ihrer Mutter Nina, auf dem über 40 Nachkommen zusammengekommen waren. Die Nationalsozialisten haben trotz Hinrichtungen und perfider Sippenhaft nicht gewonnen.

Hoffmann von Fallersleben auf Schloss Corvey

Hoffmann von Fallersleben auf Schloss Corvey

Romy Tennstedt

Das Lied der Deutschen ist neben den bekannt gewordenen Kinderliedern Alle Vögel sind schon da, Ein Männlein steht im Walde oder Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald wohl das, was uns zum Namen Heinrich Hoffmann von Fallersleben einfällt. Einige verbinden seinen Namen auch mit den politischen Bestrebungen des Vormärz und wenige wissen ihn mit den Brüdern Grimm in einem Zusammenhang zu nennen.

Der aus Fallersleben bei Wolfsburg stammende Kaufmannssohn war Jahrgang 1898 interessierte sich für Literatur und das klassische Altertum. Er studierte deutsche Sprachwissenschaft und Literaturgeschichte, zeigte großes Interesse für Mediävistik und Altniederländisch und tat sich als Sammler und Herausgeber alter Schriften hervor. 1860 nahm er eine Anstellung als Bibliothekar auf Schloss Corvey bei Höxter an. Dort begab er sich an die Neuordnung und Katalogisierung des Bibliotheksbestandes und erwarb etliche wertvollen Bände hinzu. Er wirkte in der fürstlichen Bibliothek Corvey bis zu seinem Lebensende 1874 und verhalf der Corveyer Bibliothek mit viel Engagement zu Ruf und Ansehen.

 

 

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